

Im Rahmen unseres Webinars „Mensch trifft Maschine: KI als Game Changer für HR“ haben wir bei Nunatak mit unseren Expert:innen Nicole Herrfurth (Bilfinger), Dominik Hahn (Allianz) und Stefan Scholl (Infineon Technologies) über genau diese Herausforderungen und Hebel gesprochen – mit dem Ziel, Orientierung zu schaffen in einem dynamischen Feld, das viele HR-Teams aktuell beschäftigt.
Fünf zentrale Erkenntnisse aus dem Panel:
- Recruiting strategisch ausrichten – Kompetenzen der Zukunft mitdenken
Moderne KI-Tools unterstützen nicht nur beim Screening von Lebensläufen, sondern analysieren auch, ob Stellenausschreibungen die Kompetenzen adressieren, die künftig gefragt sein werden. So kann bereits im Recruiting sichergestellt werden, dass neue Mitarbeitende nicht nur zur aktuellen Rolle passen, sondern auch zur strategischen Ausrichtung des Unternehmens beitragen. - Schulungen sind nicht Kür, sondern Pflicht
„Das Prinzip ‚Garbage in, garbage out‘ gilt auch im HR: Wenn unklare Anforderungen, falsche Daten oder fehlendes Verständnis in KI-Systeme eingespeist werden, leidet am Ende auch die Qualität der Ergebnisse. Nur wenn Mitarbeitende verstehen, wie KI funktioniert und wie sie sinnvoll eingesetzt wird, kann der Mehrwert intelligenter Systeme voll ausgeschöpft werden. Besonders Führungskräfte müssen gezielt befähigt werden, um KI verantwortungsvoll zu nutzen.“ - Transparenz schafft Vertrauen – gerade bei sensiblen Themen
Ob Datenschutz, Betriebsvereinbarungen oder Bias-Vermeidung: Wer KI im HR einführt, braucht klare Kommunikationslinien und verbindliche Leitplanken für den ethischen und rechtssicheren Einsatz. Dazu zählen z. B. Regelungen zur Datenverarbeitung, zur Überprüfbarkeit von Algorithmen und zur Sicherung menschlicher Entscheidungsspielräume. - Plattform statt Flickenteppich
Viele Unternehmen starten den KI-Einsatz im HR mit einzelnen Use Cases – meist in Bereichen, in denen eine Umsetzung besonders leicht fällt oder ein hohes Potenzial identifiziert wurde. Langfristig wird jedoch ein integrierter Plattformansatz angestrebt, um Informationen besser zu bündeln, Prozesse abzustimmen und KI gezielt entlang der HR-Wertschöpfung zu integrieren. - Strategie schlägt Tool-Auswahl
Der Einsatz von KI im HR braucht ein belastbares Fundament: klare Zielsetzungen, verbindliche Rahmenbedingungen und abgestimmte Verantwortlichkeiten. Fehlt diese strategische Grundlage, entstehen häufig parallele Einzellösungen, die schwer zu koordinieren sind und langfristig kaum skalierbar bleiben.
Warum das Thema Nunatak besonders beschäftigt
Das Thema KI im Personalwesen ist für viele Unternehmen ein strategischer Brennpunkt – entsprechend häufig begegnet es uns in Projekten. Besonders relevant sind Fragen zur Integration in bestehende HR-Systeme, zum Umgang mit sensiblen Daten und zur Gestaltung von Veränderungsprozessen.
Bei Nunatak arbeiten wir genau an diesen Themen– von der Entwicklung durchdachter Strategien bis hin zur Umsetzung konkreter Use Cases. Unsere Erfahrung in digitaler Transformation und KI verbinden wir mit einem fundierten Verständnis für die besonderen Anforderungen im HR-Bereich.
Für weitere Einblicke oder konkrete Fragen stehen euch unsere Ansprechpartner gerne zur Verfügung:
Manuel Halbing, Dr. Franziska Brühl oder Dominik Loppnow
Interessiert?
Unsere Partner freuen sich auf das Gespräch – ob zum Kennenlernen, Austauschen oder direkt Loslegen















