

Pressemitteilung
KI verlässt den Bildschirm: Nunatak AI & Robotics Night zeigt die nächste Phase der KI-Transformation
Die Zeit der KI-Pilotprojekte endet. Jetzt entscheidet sich, welche Unternehmen Künstliche Intelligenz in reale, skalierte Wertschöpfung übersetzen, und welche zurückfallen.
München, 25. Juni 2026. Künstliche Intelligenz verlässt den Bildschirm. Autonome Agentensysteme, Robotik und KI-gestützte Prozessautomation übernehmen zunehmend operative Aufgaben und transformieren Geschäftsmodelle in Industrie, Medizin und Dienstleistungen. Mit „Physical AI" – KI-Systemen, die eigenständig in der physischen Welt wahrnehmen, entscheiden und handeln – hält KI erstmals dauerhaft Einzug in die reale Welt.
Der Markt dafür expandiert rasant: Laut Spherical Insights soll der globale Smart-Roboter-Sektor von rund 156 Milliarden Dollar (2026) auf 436 Milliarden Dollar (2033) anwachsen. Das käme einer Verdreifachung des Marktvolumens gleich. Dass Investoren bereits auf diesen Trend setzen, zeigt das Beispiel Neura Robotics: Das deutsche Unternehmen schloss zuletzt eine Finanzierungsrunde über 1,4 Milliarden US-Dollar ab.
Deutschland ist strukturell gut aufgestellt, um davon zu profitieren: Mit 449 Robotern je 10.000 Beschäftigte belegt die Bundesrepublik weltweit Rang drei bei der Roboterdichte. Für Unternehmen im DACH-Raum eröffnet die Konvergenz von KI und Robotik eine neue Phase industrieller Transformation. Die entscheidende Frage lautet nicht mehr ob, sondern wer diesen Markt unter sich aufteilt und ob Deutschland dabei ist.
Doch gute Ausgangsbedingungen allein entscheiden nicht. Nach Jahren voller GenAI-Experimente und Tool-Debatten müssen Unternehmen KI jetzt dauerhaft in Prozessen, Führungsstrukturen und Geschäftsmodellen verankern. Die KI-Ära wird nicht von denen gewonnen, die die besten Pilotprojekte vorweisen – sondern von denen, die als erste skalieren.
„Die erste KI-Welle war ein Technologiewettlauf, die zweite ist eine Organisationsaufgabe. Leistungsfähige Modelle stehen heute nahezu jedem Unternehmen zur Verfügung. Entscheidend ist deshalb nicht mehr die Technologie selbst, sondern die Fähigkeit, Organisationen, Führungsstrukturen und Prozesse so weiterzuentwickeln, dass KI mit messbarem Geschäftsnutzen skaliert werden kann“, sagt Dr. Fabian Göbel, Partner und Managing Director bei Nunatak.
Diese Entwicklung stand im Mittelpunkt der Nunatak AI & Robotics Night 2026 in München. Unter dem Leitmotiv „Get Real! – Wenn KI physisch wird“ diskutierten Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Industrie, Technologie und Medizin. Im Fokus des Abends standen die Themen, die mit dieser Phase an Bedeutung gewinnen: Governance, AI Readiness, Leadership und die operative Integration von KI in den Arbeitsalltag.
Zu den Sprecherinnen und Sprechern des Abends gehörten unter anderem Dr. Fabian Göbel (Partner und Managing Director, Nunatak), Prof. Dietmar Harhoff, Ph.D. (Geschäftsführender Direktor, Max-Planck-Institut für Innovation und Wettbewerb), Prof. Dr. med. Alexander Muacevic (Neuro- und Radiochirurg, Gründer und Direktor, European Radiosurgery Center Munich), Julian Geiger (Chief AI Officer, Nemetschek Group), Elena Coles (Head of Investor Relations, Circus SE) sowie Dr.-Ing. Michael Suppa (Mitgründer und CEO, Roboception GmbH).
Im Q&A zur industriellen Robotik-Welle und Deutschlands Chancen im globalen Wettbewerb zog Dr. Franziska Brühl, Principal bei Nunatak (Practice People & Organization) die Verbindung zum Kern der Transformation:
„Wenn KI physisch wird und operative Aufgaben übernimmt, verschiebt sich die entscheidende Frage von der Technologie zum Menschen. Nicht das Modell entscheidet über den Erfolg, sondern wie schnell eine Organisation lernt, mit ihm zu arbeiten“, sagt Dr. Brühl.
Ergänzt wurden die Diskussionen durch interaktive AI Experience Sessions: In drei thematischen Räumen zum Anfassen und Mitmachen wurde die physische Dimension von KI erlebbar – von humanoiden Robotern live in Bewegung über selbstlernende Roboterkomponenten bis zu Vibe Coding und einem interaktiven Organizational Digital Twin aus dem Nunatak AI Lab.
Für Nunatak bestätigt der Abend ein Muster aus der eigenen Projektarbeit:
„Der eigentliche Hebel liegt heute bei den Menschen und Organisationen, die mit KI arbeiten. Führung bedeutet künftig, das Zusammenspiel von Menschen, Technologie und intelligenten Systemen zu gestalten und nicht mehr nur, Teams zu steuern“, sagt Robert Jacobi.
ÜBER NUNATAK
Nunatak bedeutet Wegweiser. Mit Standorten in München, Berlin und Zürich begleitet die Strategieberatung Unternehmen dabei, Künstliche Intelligenz, Daten und digitale Technologien wirksam zu machen – von der Strategie über die Umsetzung bis zur Skalierung. In den Beratungsfeldern Strategy & Growth, Marketing & Communication sowie People & Organization verbindet Nunatak strategische Beratung mit operativer Umsetzung. Statt Strategiefolien liefert Nunatak funktionierende Lösungen und Empfehlungen, die sie im hauseigenen AI & Data Lab selbst zum Laufen bringen - mit Fokus auf messbaren Business Impact. Denn nachhaltige Transformation entsteht nicht durch Technologie allein, sondern durch das Zusammenspiel von Strategie, Organisation und Menschen. Genau dort gibt Nunatak Orientierung, wenn sich alles gleichzeitig verändert.
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